Praktikum in England
Svenja H., 21 Jahre, Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten am Berufskolleg Schloß Neuhaus
Was hat Sie motiviert, ein Praktikum im Ausland zu machen?
Der schon lang vorhandene Wunsch, mal einige Zeit im Ausland zu verbringen.
Wo und wie haben Sie während des Praktikums gewohnt?
In einer sehr netten Gastfamilie am Stadtrand von London (West Wickham), bei John, Wendy und ihren beiden Töchtern Sophia (4) und Hanna (14)
Was haben Sie im Praktikum, aber auch im Alltag gelernt?
Selbstbewusst und offener auf andere Menschen zuzugehen und keine Angst davor zu haben zu fragen. Ich habe einen guten Einblick in das Personalwesen der University of London bekommen.
Was hat Sie am meisten beeindruckt?
Die Offenheit und Gastfreundschaft der Menschen, die mir während meiner Zeit in London begegnet sind
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Mit welcher Botschaft würden Sie für ein Auslandspraktikum Werbung machen?
Sei offen für Neues: neue Menschen, neue Erfahrungen, neue Seiten an dir!
Welchen Nutzen haben Sie bzw. Ihr Ausbildungsbetrieb von dem Auslandspraktikum?
Ich bin selbstbewusster und offener geworden. Die Stadt, bei der ich angestellt bin, kann mein Praktikum als Referenz für ihren Ruf als Ausbildungsbetrieb nutzen.
Praktikum in Luxemburg
Nadine Hanheide, 19 Jahre, Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin / Allgemeine Hochschulreife am Berufskolleg Halle
Was hat Sie motiviert, ein Praktikum im Ausland zu machen?
Vor allem mein Berufswunsch hat mich motiviert. Da ich Flugbegleiterin werden möchte, hat mir die Möglichkeit, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren, sofort zugesagt. Weiterhin bin ich sehr an fremden Kulturen und Sprachen interessiert und sehe deshalb das Praktikum als einmalige Möglichkeit an.
Wo und wie haben Sie während des Praktikums gewohnt?
Während des Praktikums habe ich in einem Internat gewohnt. Dort lebte ich mit einem Finnen, drei deutschen Klassenkameradinnen und zwei Luxemburgern. Wir mussten uns alle eine Küche und ein Wohnzimmer teilen. Es gab zwei große Bäder und jeweils ein Einzelzimmer.
Was haben Sie im Praktikum, aber auch im Alltag gelernt?
Vor allem den Umgang mit Klienten und fremden Menschen habe ich während des Praktikums gelernt. Ich weiß jetzt, wie man sich verhalten sollte, trotz der Kultur- und Sprachunterschiede! Weiterhin habe ich gelernt, viel selbstständiger im Alltag zu werden.
Was hat Sie am meisten beeindruckt?
Die offene und freundliche Art der Luxemburger. Ich wurde im Notariat sofort mit offenen Armen begrüßt und alle waren sehr, sehr freundlich. Weiterhin hat mich das Land an sich auch sehr beeindruckt. Wenn man an Luxemburg denkt, denken viele nur "reiches Land" oder "viele teure Autos"; die wunderschöne Natur wird dabei aber nicht berücksichtigt, die mich wirklich sehr beeindruckt hat! Luxemburg ist nicht nur ein kleines, sondern auch ein sehr, sehr schönes Land, das viel zu bieten hat.
Mit welcher Botschaft würden Sie für ein Auslandspraktikum Werbung machen?
Wenn man an fremden Ländern, anderen Kulturen und einmaligen Erfahrungen interessiert ist, sollte man ein Auslandspraktikum wagen! Es dient nicht nur der persönlichen Entwicklung, sondern bietet auch eine tolle Möglichkeit, später im Berufsleben Fuß zu fassen – schließlich macht sich ein Auslandsaufenthalt nicht schlecht in der Bewerbung! Wer eine solch einmalige Chance nicht nutzt, ist selber schuld!
Welchen Nutzen haben Sie bzw. Ihr Ausbildungsbetrieb von dem Auslandspraktikum?
Da es sich bei dem Berufskolleg Halle um eine Europaschule handelt, spricht das Angebot eines Auslandspraktikum für sich! Es ist eine tolle Möglichkeit für die Schüler, ins Ausland zu kommen und reiche Erfahrungen zu sammeln. Ohne FIT FÜR EUROPA würden wahrscheinlich viele Schüler nie im Leben an ein Auslandspraktikum kommen, da vielen die finanziellen Mittel fehlen. Ich persönlich habe sehr viel dazu gelernt; ich bin selbstsicherer geworden und weiß jetzt, dass ich trotz magerer Sprachkenntnisse im Ausland klar komme! Ich würde jederzeit wieder ein Auslandspraktikum machen! :-)
Praktikum in England (London)
Theresa Rollmann, 21 Jahre, Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau am Rudolf-Rempel-Berufskolleg Bielefeld
Was hat Sie motiviert, ein Praktikum im Ausland zu machen?
Zum einen wollte ich einen Einblick in die englische Arbeitswelt, ganz speziell in die englische Event-Branche bekommen und mein Business-Englisch durch diesen Aufenthalt verbessern. Zum anderen war es mein Wunsch, hautnah die vielen verschiedenen Kulturen und Nationalitäten und das Leben allgemein in England kennen zu lernen.
Wo und wie haben Sie während des Praktikums gewohnt?
Um im direkten Kontakt mit der englischen Kultur und der englischen Lebensweise zu sein, suchte ich mir als Unterkunft eine Gastfamilie in London. Ich hatte großes Glück mit dieser Wahl, denn mich empfing eine sehr herzliche, unternehmungslustige und gastfreundliche Familie. Die Familie besteht aus dem Gastvater, einem Engländer, der Gastmutter, einer Chinesin und zwei Jungs im Alter von neun und vierzehn Jahren. Das Haus der Familie befindet sich in North Finchley, im Norden Londons, in einer Wohngegend, in der vor allem viele Einkaufsmöglichkeiten und internationale Restaurants angesiedelt sind und die eher zu den sicheren Wohngegenden Londons zählt.
Was haben Sie im Praktikum, aber auch im Alltag gelernt?
Ich habe gelernt, in einem fremden Land, in einer fremden Kultur, in einer anderen Sprache vier Wochen meiner Ausbildung zu verbringen. Ich konnte die englische Arbeitswelt und das englische Familienleben kennen lernen und habe gerade durch das Leben in einer Großstadt wie London die Erfahrung machen dürfen, selbstständiger zu werden, für mich selbst Verantwortung zu tragen, andere Kulturen kennen und schätzen zu lernen und mich in einer komplett ungewohnten Arbeitswelt zu integrieren.
Was hat Sie am meisten beeindruckt?
Die Gastfreundlichkeit meiner Gastfamilie, meiner Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen und die Erfahrungen mit Engländern im Alltag. Unabhängig davon, ob es beispielsweise darum ging eine Post oder Bank zu finden, bei geschlossenen Tube-Stationen die richtige U-Bahn zu nehmen, in den passenden Bus einzusteigen, nachdem die komplette Buslinie für einen Tag ausgefallen war oder ob man orientierungslos mit seinem Reiseführer durch London lief, jederzeit traf ich bemühte, hilfsbereite und sehr freundliche Menschen an.
Mit welcher Botschaft würden Sie für ein Auslandspraktikum Werbung machen?
Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!
Ich kann jedem Azubi nur raten, die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes im Rahmen der Ausbildung zu nutzen. Man erwirbt durch solch ein Praktikum neben den beruflichen Erfahrungen vor allem soziale und kulturelle Kompetenzen. Dies bedeutet, dass man Offenheit für fremde Kulturen entwickelt, seine Eigenverantwortung und Selbstdisziplin fördert, seine Menschenkenntnisse erweitert und seine sprachlichen Fähigkeiten ausbaut. Zusätzlich lernt man viele nette Menschen kennen und erlebt zahlreiche, spannende Begegnungen.
Welchen Nutzen haben Sie bzw. Ihr Ausbildungsbetrieb von dem Auslandspraktikum?
Durch dieses Praktikum habe ich die Möglichkeit bekommen, in eine englische Event-Agentur reinzuschnuppern und somit betrieblichen Abläufe und die englische Event-Branche im Allgemeinen kennen zu lernen. Daher bin ich jetzt in der Lage, die englische und deutsche Event-Branche zu vergleichen und Vor- und Nachteile zu erkennen. Der Nutzen für meinen Betrieb war, dass ich als seine Auszubildende im Rahmen dieses Aufenthalts persönliche, sprachliche und betriebliche Erfahrungen gemacht habe und diese nach meiner Rückkehr in meiner täglichen Ausbildung und Arbeit mit einbringe.
Praktikum in Spanien (Lanzarote, Kanarische Inseln)
Jasmin Shahbaz, 18 Jahre, vollzeitschulische Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin für Fremdsprachen am Friedrich-List-Berufskolleg, Herford
Was hat Sie motiviert, ein Praktikum im Ausland zu machen?
Eine neue Kultur kennenzulernen, meine Sprachkentnisse zu intensivieren und natürlich auch ein neues Land kennenzulernen.
Wo und wie haben Sie während des Praktikums gewohnt?
In einer Unterkunft des Hotels, in dem ich auch mein Praktikum absolviert habe. Mein Arbeitsplatz war also ganz in der Nähe, auch wenn meine Unterkunft nicht so schön wie ein Zimmer im Hotel war. Jedoch muss ich auch dazu sagen, dass ich kostenfrei gewohnt habe, da ich für die Unterkunft und auch für Mahlzeiten nichts bezahlen musste.
Was haben Sie im Praktikum, aber auch im Alltag gelernt?
Ich habe auf jeden Fall gelernt mich besser auf Spanisch und auch auf Englisch zu verständigen, da wir auch sehr viele englische Gäste im Hotel hatten. Als ich im Bereich der Animation tätig war, habe ich außerdem gelernt, aus mir heraus zu kommen und auf Leute zuzugehen, was mir anfangs ziemlich schwer fiel. Außerdem ist das Arbeitsklima viel entspannter als in Deutschland.
Was hat Sie am meisten beeindruckt?
Eine Tauchexpedition. Ich hätte niemals gedacht, das ich in meinem Leben mal tauchen gehen würde, da ich sehr viel Respekt und auch sehr viel Angst vor dem Ozean hatte. Aber nach dieser Erfahrung sehe ich das ganz anders. Der Respekt ist noch da, aber die Angst ist weg, denn ich habe gesehen, wie wunderschön es dort aussieht und wie viel Spaß es macht, immer etwas Neues zu entdecken.
Mit welcher Botschaft würden Sie für ein Auslandspraktikum Werbung machen?
Nutzt die Chance, wenn Ihr die Gelegenheit dazu habt, sonst ist es vielleicht bald zu spät!
Welchen Nutzen haben Sie bzw. Ihr Ausbildungsbetrieb von dem Auslandspraktikum?
Ich habe vieles gelernt und viele neue Erfahrungen gesammelt, die mir in meinem weiteren beruflichen Werdegang sicher von großem Nutzen sein werden.
Praktikum in Savonlinna (Finnland)
Miriam S., 18 Jahre, in vollzeitschulischer Ausbildung zur konstruktions- und fertigungstechnischen Assistentin am Felix-Fechenbach-Berufskolleg, Detmold
Was hat Sie motiviert, ein Praktikum im Ausland zu machen?
Ich bin jemand, der gern verreist! Außerdem wollte ich diese Gelegenheit nutzen, mich auch kulturell weiter zu entwickeln.
Wo haben Sie gewohnt und Ihr Praktikum gemacht?
Am Hafen von Savonlinna, einer Stadt in der Seenplatte von Finnland. In Savonlinna liegt das SAMI-Vocational-College, eine Partnerschule des Felix-Fechenbach-Berufskollegs. Dort lebte ich in einem Apartment. Mein Praktikum habe ich in einer kleinen Elektronikfirma absolviert.
Was haben Sie gelernt?
In Finnland gab es nicht so große Verständigungsprobleme, mit gutem Englisch kam man immer weiter. Zudem waren die Arbeitskollegen sehr gastfreundlich und nett.
Was hat Sie am meisten beeindruckt?
Die atemberaubende Landschaft!
Wenn Sie für ein Auslandspraktikum Werbung machen sollten, mit welcher Botschaft würden Sie das tun?
Nutze deine Chance jetzt! Learning & living im Ausland!
Welchen Nutzen haben Sie bzw.Ihr Ausbildungsbetrieb von dem Auslandspraktikum?
In meiner schulischen Ausbildung ist es Bestandteil des 2. Lehrjahres, insgesamt 8 Wochen Praktikum zu absolvieren, um in das dritte Lehrjahr versetzt zu werden. Vier Wochen davon habe ich im Ausland absolviert.
Menschlich hat mich das Praktikum viel weitergebracht.
Praktikum in England (London)
Judith W., 21 Jahre, in vollzeitschulischer Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin / Fremdsprachen am Friedrich-List-Berufskolleg Herford
Was hat Sie motiviert, ein Praktikum im Ausland zu machen?
Da ich eine Ausbildung mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen absolviere, war es für mich naheliegend, wenigsten eins von zwei obligatorischen Praktika im Ausland zu machen. Zudem wollte ich meine Selbstständigkeit testen und meine Fremdsprachenkenntnisse verbessern. Ich glaube, dass so ein Auslandsaufenthalt sich besonders gut bei einer Bewerbung im Lebenslauf macht. Man beweist ganz einfach, dass man sich neue und ungewohnte Situationen zutraut und keine Angst hat, sich ihnen zu stellen.
Wo und wie haben Sie während des Praktikums gewohnt?
Bei einer Gastfamilie in West Byfleet, einem Ort außerhalb von London, von dort bin ich morgens etwa 40 Min. mit dem Zug zur Praktikumsstelle ins Zentrum von London zum Houses of Parlaments gefahren. Mein Praktikumsplatz war in dem Büro eines Abgeordneten des britischen Parlaments.
Was haben Sie im Praktikum, aber auch im Alltag gelernt?
Für das Praktikum habe ich mich intensiver mit Politik beschäftigt und somit verstehe ich politische Zusammenhänge jetzt besser. Natürlich habe ich vor allem das politische System des Vereinigten Königreichs kennengelernt. Neben dem Erlernen von Tätigkeiten wie z. B. Recherchieren und die Bearbeitung von Korrespondenz konnte ich einen Einblick in den Alltag eines Abgeordneten und in dessen politische Sichtweisen bekommen. Meine Sprachkenntnisse konnte ich sowohl während des Praktikums als auch in der Freizeit verbessern.
Was hat Sie am meisten beeindruckt?
Die Shopping-Metropole London und die unglaublich vielen Sehenswürdigkeiten dort (da scheinen mir selbst fünf Wochen zu kurz), es wird einem nie langweilig – nur der Geldbeutel schrumpft.
Mit welcher Botschaft würden Sie für ein Auslandspraktikum Werbung machen?
Ein Auslandsaufenthalt macht dich selbstsicherer. Trau dich und teste deine Selbstständigkeit, du wirst überrascht sein, was du alles allein bewältigen kannst!
Welchen Nutzen haben Sie bzw. Ihr Ausbildungsbetrieb von dem Auslandspraktikum?
Da ich meine Ausbildung nicht in einem Betrieb absolviere, trifft diese Frage nicht wirklich auf mich zu. In dem Büro des Abgeordneten gibt es nicht häufig Praktikanten aus dem Ausland. Ich wurde aber sehr herzlich und interessiert empfangen. Ob sie dort einen Nutzen durch meinen Aufenthalt hatten, kann ich nicht beantworten. Was mich betrifft, habe ich viel gelernt und ich verspreche mir dadurch bessere Berufschancen.